Sitzend, kauernd – viele Stunden Fahrt
Gedanken an nichts
Lichter vorbeiziehend und gesehener Wind
ich hinten, bald liegend
Mama, Papa vorne
Sie hält den Gurt ab, befürchtend
ihr Kleid zerknittere sonst
Ein Kleid aus rosa Seide,
stoffüberzogene Knöpfe halten es,
kellergefalteter Rock auffliegend auf zarter Haut
spähe nach vorn – wortlos
Er lenkt mit festem Arm
Wir ziehen vorbei, vorbei an Wagen, an Gebäuden, an der Welt
Eine leichte Übelkeit durchzieht mich
Mach die Augen zu, dann wird’s besser, sagen sie
Sie rauchen vorne
Wissend, dass geschlossene Augen nichts nützen,
schließ ich sie
Sie wächst und wächst
Musik ist es nun, auf das ich mich konzentriere,
den Wunsch zu brechen unterbindend
Ein Lied, viel Rauschen, wenig Melodie
Druck auf meinem Kopf
Beuge mich vor, öffne die Augen,
setze zum Sprechen an und schon bricht es aus mir heraus.
Mamis schönes Kleid nun ganz besprenkelt
Fenster werden geöffnet, Ruhe behalten und weitergefahren