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	<title>www.chin-rest.com - Kurzgeschichten</title>
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	<description>Die Ellenbogen auf den Tisch, die Hände unter's Kinn und lesen, lesen, lesen... intelligente Kurzgeschichten, Texte und Prosa</description>
	<lastBuildDate>Sun, 02 Mar 2008 11:34:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Litauisch</title>
		<description>der Glanz des Bodens gibt uns als Schatten wieder
ungekörnt und glatt und schwebend
das Licht strahlt unbeteiligt aus der Ecke
und macht sich nichts aus dir und mir

wir hören ständig seine Lieder
und denken uns als Teil von ihm
das Leben aber schlägt immer still weiter
und kümmert sich nicht um dich oder um mich

und ...</description>
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		<title>Ein Stück</title>
		<description>Miras Herz pocht ungewohnt wild. Sie hört die Stimmen noch nachwirken. Sie glaubt ihnen ihre Leichtigkeit nicht. Sie versucht die Körper zu erinnern. Sie bewegten sich sehr leicht, aber ihr war, als würden sie von einem der Leichtigkeit bewussten Geist gelenkt. Eigentlich waren es viel weniger die Stimmen, sondern das ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/56</link>
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		<title>Holterdipolter</title>
		<description>Unser Blut fließt zäh und brennt in den Adern. Es fließt so unbeirrbar und kennt seinen Weg sicher. Kein allzu heftiges Pulsieren, kein Pochen, kein Unrhythmus. Sicherheit ist es, die es antreibt. Die Sicherheit in uns auserwählt zu sein. Die Sicherheit dem Richtigen zu folgen und zu vertrauen und seiner ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/55</link>
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		<title>Blau und glänzend</title>
		<description>Papas Unterschrift war eine kunstvoll verschlungene Tintenschleife, in einem Zug verband er den Vornamen mit dem Nachnamen und vollendete das Ganze durch einen herrlichen Bogen, den er unter die Buchstaben setzte. Er benutzte stets einen Füller, um zu schreiben. Nur Tinte brächte die Voraussetzungen mit sich, die es bedürfe, um ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/54</link>
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		<title>Milchsee und Butterberg</title>
		<description>"Ich mochte die Untergangsstimmung total. Wie sich das Rot des Himmels über die ganze Welt ausgeschüttet hat. Weißt du, diese eine Szene, als die Frau auf Stöckelschuhen über die Straße gegangen ist und sich der Himmel in dem nassen Kopfsteinpflaster gespiegelt hat? Erinnerst du dich daran? Das absolut Großartige war ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/53</link>
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		<title>Einschnitt</title>
		<description>In den Raum eintauchend, sich selbst zulassen, an sich selbst verglühen, dafür sind wir hier.
Innerlich ganz erfüllt von Musik und Licht. Es ist okay, wenn hier nichts echt sein will, wenn alles nur für den Moment existieren will und es keine Verlässlichkeit kennt. Die verzerrte Dunkelheit, die von diffusen Lichtquellen ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/51</link>
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		<title>Lutezia II</title>
		<description>Emils Morgen fühlt sich groß und stark an. Er guckt aus Konrads Fenster und blickt auf die Welt. Heute wird er sie sehen. Konrad schläft noch immer im Sitzen. Die Hände hat er auf seine Schulter gelegt und stützt damit seinen Kopf ab. Seine nackten Füße sehen bläulich aus. Ob ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/50</link>
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		<title>Lutezia</title>
		<description>Der Morgen begrüßt sie sanft und nicht fordernd, dennoch kann Uta sich nicht dazu entschließen, ihm wohlgesonnen gegenüberzutreten. Sie zieht die Decke über den Kopf und weigert sich, die Augen zu öffnen und das Licht aufzunehmen. Es gibt viel zu viel zu tun. Ihr Magen knurrt. Sie müsste auf der ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/49</link>
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		<title>Apnoe</title>
		<description>Konrad schläft im Sitzen auf der Couch. Das Bier und der Tanz haben ihn wohl erschöpft. Sein Kopf ist hochgereckt, im Schoß hält er mit zwei Händen eine Bierflasche, sein Rücken ist ganz lang gestreckt, die Füße sind aneinandergestellt und die Knie weit von einander gespreizt. Dies ist eine absurd ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/48</link>
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		<title>Pawlow</title>
		<description>Sein Kopf ist voller brausefroher Ideen. Er malt sich aus, wie er sie finden wird. Eigentlich wollte er ja noch heute zu ihr, aber Konrad riet ihm "erst einmal anzukommen". Jedem anderen trüge er den Gebrauch dieser Formulierung nach, weil dieses angeratene Ankommen so, na ja, so idiotisch ist. Man ...</description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/47</link>
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