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	<title>www.chin-rest.com - Kurzgeschichten</title>
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	<description>Die Ellenbogen auf den Tisch, die Hände unter's Kinn und lesen, lesen, lesen... intelligente Kurzgeschichten, Texte und Prosa</description>
	<lastBuildDate>Sun, 26 Feb 2012 19:52:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Litauisch II</title>
		<description><![CDATA[ich halt ihn an versuch ihn durch die unterbrechung zu spüren, den rhythmus , der mich am leben hält versuche zu denken blicke in mich hinein und hoffe hab so viel angst vor nacht, und bin so angewiesen auf das, was du gibst das, was du bist sehe in dir alles, auch das, was du [...]]]></description>
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		<title>Litauisch</title>
		<description><![CDATA[der Glanz des Bodens gibt uns als Schatten wieder ungekörnt und glatt und schwebend das Licht strahlt unbeteiligt aus der Ecke und macht sich nichts aus dir und mir wir hören ständig seine Lieder und denken uns als Teil von ihm das Leben aber schlägt immer still weiter und kümmert sich nicht um dich oder [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/58</link>
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		<title>Ein Stück</title>
		<description><![CDATA[Miras Herz pocht ungewohnt wild. Sie hört die Stimmen noch nachwirken. Sie glaubt ihnen ihre Leichtigkeit nicht. Sie versucht die Körper zu erinnern. Sie bewegten sich sehr leicht, aber ihr war, als würden sie von einem der Leichtigkeit bewussten Geist gelenkt. Eigentlich waren es viel weniger die Stimmen, sondern das eingestreute Lachen, was sie beeindruckte [...]]]></description>
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		<title>entre nous</title>
		<description><![CDATA[längst vergessen ist das, was war das, was mich gehalten hat abgehalten hat hier gehalten hat, bei dir das, worin du bestandest worauf du bestandest dass wir uns einig seien sein müssten denn nur so könne es gehen gehen mit uns zwischen uns ich bleib stumm kann nichts entgegenhalten und habe dich schon längst weitergedacht [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/64</link>
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		<title>Auf der Fahrt</title>
		<description><![CDATA[Sitzend, kauernd – viele Stunden Fahrt Gedanken an nichts Lichter vorbeiziehend und gesehener Wind ich hinten, bald liegend Mama, Papa vorne Sie hält den Gurt ab, befürchtend ihr Kleid zerknittere sonst Ein Kleid aus rosa Seide, stoffüberzogene Knöpfe halten es, kellergefalteter Rock auffliegend auf zarter Haut spähe nach vorn – wortlos Er lenkt mit festem [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/67</link>
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		<title>Holterdipolter</title>
		<description><![CDATA[Unser Blut fließt zäh und brennt in den Adern. Es fließt so unbeirrbar und kennt seinen Weg sicher. Kein allzu heftiges Pulsieren, kein Pochen, kein Unrhythmus. Sicherheit ist es, die es antreibt. Die Sicherheit in uns auserwählt zu sein. Die Sicherheit dem Richtigen zu folgen und zu vertrauen und seiner Festigkeit stets gehorchen zu müssen. [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/55</link>
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		<title>Blau und glänzend</title>
		<description><![CDATA[Papas Unterschrift war eine kunstvoll verschlungene Tintenschleife, in einem Zug verband er den Vornamen mit dem Nachnamen und vollendete das Ganze durch einen herrlichen Bogen, den er unter die Buchstaben setzte. Er benutzte stets einen Füller, um zu schreiben. Nur Tinte brächte die Voraussetzungen mit sich, die es bedürfe, um einen wirklich gelungenen Schriftzug zu [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/54</link>
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		<title>Milchsee und Butterberg</title>
		<description><![CDATA[&#8220;Ich mochte die Untergangsstimmung total. Wie sich das Rot des Himmels über die ganze Welt ausgeschüttet hat. Weißt du, diese eine Szene, als die Frau auf Stöckelschuhen über die Straße gegangen ist und sich der Himmel in dem nassen Kopfsteinpflaster gespiegelt hat? Erinnerst du dich daran? Das absolut Großartige war für mich dann als Goldfrapps [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/53</link>
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		<title>Einschnitt</title>
		<description><![CDATA[In den Raum eintauchend, sich selbst zulassen, an sich selbst verglühen, dafür sind wir hier. Innerlich ganz erfüllt von Musik und Licht. Es ist okay, wenn hier nichts echt sein will, wenn alles nur für den Moment existieren will und es keine Verlässlichkeit kennt. Die verzerrte Dunkelheit, die von diffusen Lichtquellen durchbrochen wird, macht den [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/51</link>
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		<title>Lutezia II</title>
		<description><![CDATA[Emils Morgen fühlt sich groß und stark an. Er guckt aus Konrads Fenster und blickt auf die Welt. Heute wird er sie sehen. Konrad schläft noch immer im Sitzen. Die Hände hat er auf seine Schulter gelegt und stützt damit seinen Kopf ab. Seine nackten Füße sehen bläulich aus. Ob das Blut in den Beinen [...]]]></description>
		<link>http://www.chin-rest.com/index.php/archives/50</link>
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